Von Heike Riedel - Lützen - Die Achtklässler der Gustav-Adolf-Schule Lützen packen noch einmal ordentlich an vor den Ferien. Und zwar im Schulgarten. Schließlich wollen sie zeigen, dass sich die Spende lohnt, die Andrea Kleeberg im Namen der Allianz-Versicherung vorbeibringt.

Die Markranstädterin hat ein großes Herz für die Schule, weil ihr Sohn das Haus besucht und sie so direkt miterlebt, wie sich die Einrichtung in freier Trägerschaft entwickelt. Aus den Mitteln ihres Büros und von der Münchner Allianz-Zentrale steuert sie jetzt 2.250 Euro für den Schulgarten bei und noch einmal 1.500 Euro für den Mittelaltermarkt, der am letzten Schultag durchgeführt wird.

Grillfest im Schulgarten?

Timo, Jonas und Kilian freuen sich schon darauf, im Schulgarten auch einmal ein Grillfest zu feiern. Und Nico erwartet sehnsüchtig die Blüten, damit sich Bienen von ihnen ernähren können. Doch noch fehlen Beete und es ist viel zu tun in dem Garten in der Anlage Rosental in Lützen, den der Vorstand des Gartenvereins der Schule zur Bewirtschaftung angeboten hat.

Es ist sehr viel Arbeit für die 17 Schüler der fünften und sechsten Klassen, die im zurückliegenden Schuljahr unter Anleitung von Bio- und Deutschlehrerin Cornelia Bsonek in der Arbeitsgemeinschaft Schulgarten mitgewirkt haben. Birnen- und Apfelbaum sind gepflanzt, auch etliche Beerensträucher, eine Kräuterschnecke ist angelegt, Insektenhotels stehen bereit.

Achtklässler helfen bei handwerklichen Arbeiten

Vor allem die Jungen der achten Klassen und Mathe- und Techniklehrer Steffen Beck helfen nun bei den handwerklichen Arbeiten. Der Zaun muss repariert werden, Wege und Gartenhaus sind herzurichten, eine Sitzecke mit Möbeln aus Holzpaletten soll entstehen. Außer Kraft und Mühen kostet das auch Geld. „Die Spende erlaubt sogar noch ein Gewächshaus anzuschaffen“, freut sich Cornelia Bsonek.

Ausgestattet mit einem selbst gebauten Bewässerungssystem soll es die Ernte sichern, auch wenn nicht jeden Tag jemand zum Gießen in den Garten kommt. Im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts sollen die Schüler das, was sie zum Kochen brauchen, selbst anbauen, so ihre Vorstellung. Doch die Ferien trennen bald die Jugendlichen eine Zeit lang von ihrem Garten. Ein Vater hat sich bereiterklärt, regelmäßig nach dem Rechten zu schauen und zu gießen. (mz)

Quelle: www.mz-web.de